Neurodiverser Ansatz

Integration, Inklusion, was denn nun?

Unter „Integration“ versteht man eine Form der Unterstützung, die einigen Menschen mit besonderen Bedürfnissen eine Teilhabe in einigen Bereichen der „Normalität“ ermöglicht.

Nicht allen Menschen mit besonderen Bedürfnissen gelingt es, sich durch Anpassung in die Mehrheitsgesellschaft zu integrieren. Für sie sind die sichtbaren oder unsichtbaren Barrieren in den öffentlichen und gesellschaftlichen Bereichen zu hoch.

Normalität der Unterschiedlichkeit
Normalität der Unterschiedlichkeit

„Exklusion“ bedeutet, dass diese Menschen nicht am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Das Konzept der Inklusion beschreibt eine Gesellschaft, die Teilhabe grundsätzlich allen Menschen ermöglicht. Die UN-Behindertenrechtskonvention bezeichnet die uneingeschränkte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen als ein Menschenrecht.

Dem Leitbild der „Inklusion“ liegt ein Menschenbild zugrunde, das von der Annahme einer menschlichen Neurodiversität (Vielfalt) geprägt ist. Der Begriff der „Normalität“ wird dabei erweitert um alle Facetten des menschlichen Seins.

Ausgehend von einem neurodiversen Grundverständnis orientieren wir uns an vorhandenen Fähigkeiten und Stärken.

Die Auseinandersetzung mit der „Normalität der Unterschiedlichkeit“ kann aus unserer Sicht nur aus einem selbstverständlichen Miteinander erwachsen, gepaart mit dem Mut, neue Wege zu gehen.

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